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Bacillus subtilis – Das sporenbildende Probiotikum bei Blähungen und Darmbeschwerden

BLOGARTIKEL

Bacillus subtilis – Das sporenbildende Probiotikum bei Blähungen und Darmbeschwerden

19. Juli 2026

Seit ein paar Jahren gewinnt eine Gruppe der Probiotika besonders an Wertschätzung – es handelt sich um sporenbildende Probiotika, zu denen unter anderem Bacillus coagulans, B. clausii und auch Bacillus subtilis gehören. In einem anderen Artikel haben wir Dir bereits mehr über Bacillus coagulans erzählt – warum B. subtilis ebenfalls ein so interessantes Probiotikum ist und Dir potenziell bei Deinen Verdauungsbeschwerden eine Hilfe sein kann, zeigen wir Dir in diesem aktuellen Artikel.

Nach dem Lesen dieses Artikels bist Du für Deine Reise durch die Sporenwelt bestens vorbereitet. In unserem Blog findest Du außerdem noch viele weitere Artikel zu diesem Thema, zum Beispiel darüber, wie sporenbildende Probiotika ihre Umwelt wahrnehmen – Stichwort Quorum Sensing und Quenching.

Hinweis: Wie immer sind die Informationen in unserem Artikel von uns selbst recherchiert und geschrieben – ohne Beteiligung von ChatGPT und Konsorten. Viel Spaß beim Lesen!

Was ist Bacillus subtilis – und warum ist es anders als andere Probiotika?

Wie sein Verwandter Bacillus coagulans ist auch B. subtilis grampositiv und stäbchenförmig – das sind Merkmale, die Bakterien unter dem Mikroskop zugeordnet werden und unter anderem bei der Wirksamkeit von Antibiotika eine Rolle spielen. Das Entscheidende ist aber seine sporenbildende Eigenschaft: Wenn die Umweltbedingungen ungünstig werden – etwa durch Magensäure, Hitze oder lange Lagerung – zieht sich B. subtilis in eine schützende Endospore zurück, eine Art biologischen Winterschlaf. Sobald die Bedingungen wieder stimmen, erwacht das Bakterium und wird aktiv.

Und hiermit verfügen die Sporenbildner über einen Vorteil gegenüber vielen klassischen Probiotika wie Lactobacillus-Stämmen, die diesen Weg durch den Magen häufig nicht unbeschadet überstehen. Interessant ist auch, dass sich B. subtilis, wie auch Bacillus coagulans, meist nur transient im Darm befindet, also nicht dauerhaft zum Bestandteil der Darmflora wird.

Natto enthält Bacillus subtilis

Interessant zu wissen: B. subtilis steckt im japanischen Gericht Natto, einem fermentierten Sojaprodukt, das in Japan seit über 1.000 Jahren gegessen wird.

Was B. subtilis im Besonderen von anderen Probiotika – und auch von B. coagulans, einem anderen wichtigen sporenbildenden Probiotikum – unterscheidet, ist sein Produktionsprofil im Darm; hier hat nämlich jedes Probiotikum etwas andere Funktionen.

Während B. coagulans vor allem Milchsäure produziert und damit das Darmmilieu beeinflusst, ist B. subtilis gewissermaßen ein kleines Verdauungswerk: Es produziert eine Reihe von Enzymen, darunter Proteasen (zum Abbau von Proteinen), Amylasen (für Kohlenhydrate) und Lipasen (für Fette). Das macht es besonders interessant für Menschen, die unter Blähungen, Völlegefühl oder Unverträglichkeiten leiden – Symptome, die häufig auf eine unvollständige Verdauung im Dünndarm zurückzuführen sind.

Darüber hinaus produziert B. subtilis antimikrobielle Peptide wie Iturin, Surfactin und Bacillomycin, die das Wachstum krankmachender Keime im Darm hemmen können. Mehr dazu erfährst Du weiter unten.

Sporenbildung: Warum B. subtilis die Magensäure überlebt

Lass‘ uns nochmal kurz genauer auf die Sporenbildung eingehen. Sporenbildende Probiotika widerstehen einer Reihe an Umwelteinflüssen – zum Beispiel Hitze, Kochen, Frieren, Säure, lange Lagerung … sogar Strahlung. Die Sporen sind nämlich metabolisch praktisch inaktiv und fast nur auf das Erbgut und eine starke Zellwand beschränkt, die auch vor Austrocknung schützt. Es gibt tatsächlich Hinweise darauf, dass Sporen mehrere tausend Jahre überleben können, wobei es hier Sporen mit besserer Haltbarkeit und solche mit schlechterer Haltbarkeit gibt.

Aber zurück zur Wirkung von B. subtilis im Darm – kann Dir Bacillus subtilis sogar bei Deinen Verdauungsbeschwerden helfen?

Blähungen, Völlegefühl, Reizdarm: Kann Bacillus subtilis helfen?

Die kurze Antwort: ja. Eine Reihe Mechanismen von B. subtilis können bei Blähungen, Völlegefühl und Reizdarmpatienten helfen, zum Beispiel die Stoffe, die Bacillus subtilis im Darm produziert oder den Einfluss, den B. subtilis – auch dadurch – auf die Darmmikrobiota hat. Dazu gibt es sogar einige Humanstudien und als “Over-the-counter”-Arzneimittel zugelassene Produkte.

Was produziert Bacillus subtilis im Darm?

B. subtilis produziert vor allem Lipopeptide und einige Verdauungsenzyme. Lipopeptide sind kombinierte Moleküle aus einer kurzen Aminosäurekette und einer Fettsäure, wodurch sie sowohl in wässriger Umgebung als auch fettiger Umgebung löslich sind (amphiphil). Zu den Lipopeptiden zählen übrigens auch einige Reserveantibiotika.

B. subtilis produziert zum Beispiel Surfactin, Iturine und Fengyzine.1 Surfactin ist beispielsweise schon länger als Medikament in Verwendung, um bei Frühgeborenen die Oberflächenspannung der Lunge zu reduzieren – wobei hier nicht das Surfactin von B. subtilis genutzt wird. Dieses hat aber auch einige Funktionen. So zeigt es sich, dass Surfactin von B. subtilis antibakterielle und antivirale Eigenschaften hat und bei Mäusen das Immunsystem und die Darmgesundheit nach oraler Gabe verbessern konnte.2 Ebenfalls konnte gezeigt werden, dass auch bei neugeborenen Mäusen das Wachstum und die Darmgesundheit (besser Ausbildung des Darms, bessere Nährstoffaufnahme) verbessert werden konnte, wenn die Mütter während der Stillzeit Surfactin bekommen hatten.3

Iturine und Fengyzine sind weniger gut bekannt, aber auch diese zeigen ähnliche antimikrobielle Eigenschaften. Die Iturine üben ihren Effekt vor allem durch das Bilden von Poren in den entsprechenden Erregern, sodass die Zellhülle zerstört wird. Fengyzine haben weniger Wirkung als Antibiotikum, sie wirken dagegen eher fungizid, das heißt gegen Pilzerreger.

Neben diesen drei Gruppen produziert B. subtilis noch viele andere Lipopeptide und Peptide sowie Makrolide (auch eine Gruppe Antibiotika heutzutage). Dabei ist es allerdings so, dass die unterschiedlichen B. subtilis Stämme auch unterschiedliche aktive Stoffe produzieren und daher alle ein bisschen anders sind und sich auch anders verhalten. Umso wichtiger ist es also, dass Du Dir einen bekannten, zugelassenen Stamm aussuchst.

Surfactine

Sind besonders stark oberflächenaktiv. Im Fokus stehen ihre antibakteriellen, antiviralen, biofilmhemmenden und immunmodulierenden Eigenschaften.

Iturine

Wirken vor allem gegen Hefen und andere Pilze. Sie können die Zellmembran empfindlicher Pilzzellen schädigen.

Fengycine

Sind insbesondere gegen filamentöse Pilze wirksam und spielen deshalb eine wichtige Rolle im biologischen Pflanzenschutz.

Lipopeptide bestehen aus einer Peptidkette, die mit einer Fettsäure verbunden ist. Durch diese amphiphile Struktur können sie mit biologischen Membranen interagieren. Viele Lipopeptide besitzen antimikrobielle, antimykotische, biofilmhemmende oder oberflächenaktive Eigenschaften.

Einordnung: In der Medizin sind vor allem Daptomycin und die Polymyxine als Arzneimittel etabliert. Andere Lipopeptide werden überwiegend für Anwendungen im Pflanzenschutz, in der Biotechnologie und in der Lebensmittelindustrie untersucht.

Lipopeptid Produzierende Mikroorganismen Wichtigste Eigenschaften Anwendungen und Forschung
Surfactine Bacillus subtilis und verwandte Bacillus-Arten Stark oberflächenaktiv, antibakteriell, antiviral, biofilmhemmend und immunmodulierend Biotechnologie, Umwelttechnik, Pflanzenschutz sowie Forschung zu Darmgesundheit und Wundheilung
Iturine Bacillus subtilis, Bacillus amyloliquefaciens und verwandte Arten Vor allem antimykotisch; können Poren in Zellmembranen bilden und dadurch Pilzzellen schädigen Biologischer Pflanzenschutz, Lebensmittelkonservierung und Forschung zu neuen Antimykotika
Fengycine Bacillus subtilis, Bacillus velezensis und verwandte Arten Vor allem gegen filamentöse Pilze wirksam; zusätzlich biofilmhemmende Eigenschaften Biologischer Pflanzenschutz, Lebensmittelkonservierung und landwirtschaftliche Biotechnologie
Daptomycin Streptomyces roseosporus Wirkt bakterizid gegen grampositive Bakterien, indem es die Funktion der Zellmembran stört Zugelassenes Reserveantibiotikum bei bestimmten schweren Infektionen durch grampositive Erreger
Polymyxine Paenibacillus polymyxa Wirksam gegen gramnegative Bakterien; schädigen deren äußere Zellmembran Polymyxin B und Colistin werden als Reserveantibiotika gegen bestimmte multiresistente gramnegative Erreger eingesetzt
Viscosin Verschiedene Pseudomonas-Arten, insbesondere Pseudomonas fluorescens Oberflächenaktiv, antibakteriell und biofilmbeeinflussend; unterstützt zudem die Beweglichkeit der Bakterien Umweltmikrobiologie, Biotechnologie und biologischer Pflanzenschutz
Massetolide Vor allem Pseudomonas fluorescens Antimikrobiell, oberflächenaktiv und an der Bildung sowie Veränderung von Biofilmen beteiligt Biologischer Pflanzenschutz, Pflanzen-Mikroben-Interaktionen und biotechnologische Forschung
Syringomycin Pseudomonas syringae Bildet Poren beziehungsweise Ionenkanäle in Zellmembranen und besitzt eine ausgeprägte antimykotische Wirkung Grundlagenforschung zu Membranschäden und potenziellen antimykotischen Wirkstoffen

Tabelle 1: Übersicht der wichtigsten Lipopeptide

Nun aber zurück zur eigentlichen Frage: Kann Dir B. subtilis bei Deinen Verdauungsproblemen helfen – und wie eigentlich?

Studienlage: Was sagt die Forschung zu Bacillus subtilis beim Menschen?

Auch wenn die Studienlage im Vergleich zu anderen Bakterien immer noch überschaubar ist, existieren auch hier bereits einige klinische Studien – also Studien am Menschen:

  • Eine Studie aus 2023 untersuchte beispielsweise den Effekt von B. subtilis (BG01-4TM) auf die Wahrnehmung der Schwere von funktionellen Darmbeschwerden wie Blähungen und Verstopfungen. In der Studie wurde ein Rating-Fragebogen eingesetzt, um das subjektive Befinden der Probanden zu erfragen. Im Vergleich zum Placebo gab es einige Symptome, die sich verbessert hatten, nicht jedoch der Gesamt-Rating-Fragebogen, wobei in dieser Studie die Subjektivität eine Rolle gespielt haben könnte, da auch beim Placebo erheblich verbesserte Scoring Werte angegeben wurden.4
  • Eine weitere Studie an ansonsten gesunden Probanden mit funktionellen Darmbeschwerden untersuchte den Effekt von B. subtilis BS50 auf typische Darmbeschwerden und auf das Blutbild sowie Marker für die Darmpermeabilität und Entzündung. Nach sechswöchiger Intervention fand sich eine Reduktion von Blähungen, Aufstoßen und Flatulenzen. Darüber hinaus fanden sich keine Änderungen des Blutbilds und der anderen Marker bei diesen ansonsten gesunden Probanden.5
  • Eine aktuelle Studie (2026) untersuchte hingegen den Effekt von Probiotika bei Patienten, die diese nach einer Koloskopie einnahmen. Hierbei wurde auf eine Mischung mit Bacillus subtilis and Enterococcus faecium gesetzt und die Änderung nach 28-tägiger Supplementierung festgehalten. Im Vergleich zu der Placebo-Gruppe, bei der die Darmmikrobiota sich nach der Koloskopie eher ungünstig veränderten (erhöhte Menge an Pseudomonaden and Klebsiellae), zeigte die Interventionsgruppe eine Anreicherung von Milchsäurebakterien, die als vorteilhaft gelten. Innerhalb einer Woche zeigte sich außerdem eine signifikante Verbesserung der Symptome bei der Probiotika-Gruppe im Vergleich zur Kontrolle.6
  • Auch nach Antibiotikagabe hat B. subtilis Potenzial, das Mikrobiom zu stabilisieren. In einer weiteren Studie aus 2026 wurde Patienten, die wegen einer Helicobacter pylori Infektion eine Eradikationstherapie mittels Antibiotika machten, entweder Probiotika oder ein Placebo gegeben. Das Probiotikum bestand wieder aus einer Mischung von B. subtilis und Enterococcus faecium. Die Gruppe, die zusätzlich zur Eradikationstherapie Probiotika erhalten hatte, zeigte im Therapieverlauf insgesamt ein stabileres Mikrobiom und eine erhaltene Beta-Diversität, wobei einige andere Marker und Mikrobiotaprofile hier ebenfalls beeinträchtigt waren im Vergleich zu einer Kontrolle, die keine Helicobacter Infektion hatte. Die Probiotikamischung konnte die negativen Effekte der Antibiotikagabe also teilweise, jedoch nicht vollständig aufhalten. Zu Erwähnen ist jedoch, dass die H. pylori-Eradikation zu den sehr nebenwirkungsreichen und eher langwierigen Therapien im Antibiotikabereich zählt.7

Zusammengefasst gibt es also einige Studien, die zumindest in eine richtige Richtung zeigen, wenngleich die Effektgrößen und konkreten Anwendungsbereiche noch genauer herausgearbeitet werden müssen. Dennoch werden B. subtilis Stämme auch heute schon sicher hergestellt und eingenommen, da sich die Effekte zur Symptomkontrolle durchweg zeigen. Worauf Du allerdings beim Kauf achten solltest, damit Du nicht zum falschen Produkt greifst, erfährst Du jetzt.

Bacillus subtilis: Worauf Du bei der Auswahl eines Präparats achten solltest

Wenn Du Dich für ein B. subtilis Präparat entscheidest, lohnt es sich, etwas genauer hinzuschauen – denn nicht jedes Produkt auf dem Markt ist gleich. B. subtilis ist nicht gleich B. subtilis. Hinter dem Namen verbirgt sich eine Vielzahl von Stämmen, die sich in ihrem Sicherheitsprofil und ihrer wissenschaftlichen Dokumentation unterscheiden können. Ein seriöser Hersteller weist den Stamm immer klar auf der Verpackung aus – zum Beispiel als B. subtilis DE111 oder B. subtilis PLSSC. Fehlt die Angabe, lässt sich die vorhandene wissenschaftliche Datenlage zu dem verwendeten Stamm nur schwer einordnen.

Warum ist das so wichtig? Bei Probiotika gelten Erkenntnisse aus Sicherheits- und Wirksamkeitsstudien grundsätzlich nur für den jeweils untersuchten Stamm und lassen sich nicht ohne Weiteres auf andere Stämme derselben Art übertragen. Eine eindeutige Stammbezeichnung schafft daher Transparenz und ermöglicht es, die verfügbare wissenschaftliche Literatur besser nachzuvollziehen.

Wie bei allen Präparaten mit lebenden Mikroorganismen gilt: Sprich die Einnahme mit einem Arzt oder einer Ärztin ab, wenn Du stark immungeschwächt bist – etwa durch eine Chemotherapie, Strahlentherapie oder die dauerhafte Einnahme von Immunsuppressiva. In den bisher untersuchten Dosierungen und Studiendauern gelten gut charakterisierte B. subtilis-Stämme als gut verträglich.

Zusammenfassung

B. subtilis ist ein sporenbildendes Probiotikum mit besonderen Eigenschaften. Dank seiner Widerstandsfähigkeit erreicht es den Darm in aktiver Form und kann dort durch die Produktion von Verdauungsenzymen und antimikrobiellen Stoffen die Darmgesundheit unterstützen. Erste Humanstudien zeigen vielversprechende Ergebnisse bei Blähungen, Völlegefühl und anderen funktionellen Darmbeschwerden, auch wenn weitere Forschung notwendig ist. Wer sich für ein Präparat entscheidet, sollte auf einen wissenschaftlich untersuchten und klar gekennzeichneten Stamm achten sowie auf eine hohe Produktqualität.


Referenzen (Englisch)
  1. Kaspar, F., Neubauer, P., & Gimpel, M. (2019). Bioactive Secondary Metabolites from Bacillus subtilis: A Comprehensive Review. Journal of natural products, 82(7), 2038–2053. https://doi.org/10.1021/acs.jnatprod.9b00110
  2. Jia, J., Fu, M., Ji, W., Xiong, N., Chen, P., Lin, J., & Yang, Q. (2024). Surfactin from Bacillus subtilisenhances immune response and contributes to the maintenance of intestinal microbial homeostasis. Microbiology spectrum, 12(12), e0091824. https://doi.org/10.1128/spectrum.00918-24
  3. Zhang, Q., Xie, S., Zhong, Q., Zhang, X., Luo, L., & Yang, Q. (2025). Bacillus subtilis-Derived Surfactin Alleviates Offspring Intestinal Inflammatory Injuries Through Breast Milk. Nutrients, 17(6), 1009. https://doi.org/10.3390/nu17061009
  4. Patch, C., Pearce, A. J., Cheng, M., Boyapati, R., & Brenna, J. T. (2023). Bacillus Subtilis (BG01-4TM) Improves Self-Reported Symptoms for Constipation, Indigestion, and Dyspepsia: A Phase 1/2A Randomized Controlled Trial. Nutrients, 15(21), 4490. https://doi.org/10.3390/nu15214490
  5. Garvey, S. M., Mah, E., Blonquist, T. M., Kaden, V. N., & Spears, J. L. (2022). The probiotic Bacillus subtilisBS50 decreases gastrointestinal symptoms in healthy adults: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Gut microbes, 14(1), 2122668. https://doi.org/10.1080/19490976.2022.2122668
  6. Wei, H., Wang, J., Xiao, X., Xiao, X., Tang, K., Lv, M., Li, Y., Tang, L., Tang, B., Su, J., Lin, H., Zheng, Y., Meng, R., Huang, B., Liao, X., He, S., Zhang, Q., Li, J., Yang, S., & Xie, X. (2026). Effect of Probiotics on the Gut Microbiota After Colonoscopy: A Multicenter, Randomized, Placebo-Controlled Clinical Study. Journal of gastroenterology and hepatology, 41(1), 128–139. https://doi.org/10.1111/jgh.70147
  7. Wei, W., Chen, W., Peng, R., Wang, X., Wang, Z., & Zhang, Z. (2026). Probiotics alleviate oral microbiota disruptions induced by Helicobacter pylorieradication with vonoprazan-amoxicillin dual therapy: a randomized double-blind placebo-controlled trial. (An exploratory study). Frontiers in cellular and infection microbiology, 16, 1740968. https://doi.org/10.3389/fcimb.2026.1740968
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